Mit fünf Jahren kam ich zur ersten Blockflöte. Später kamen Klavier und Querflöte hinzu. Mit dreizehn hatte ich das erste Mal selbst blockflöten-Unterricht erteilt und tue das nebenberuflich seit 50 Jahren gerne. Ich hatte viele Kinderensembles, denen ich Stücke auf den Leib geschrieben hatte, denn das Niveau der Kinder ist oft sehr unterschiedlich je nach Motivation und Übung. Mein Anliegen war immer, Spaß am gemeinsamen Musizieren zu vermitteln. Als Erwachsene habe ich in vielen verschiedenen Ensembles gespielt, aber selbst für ein Ensemble zu arrangieren/komponieren ist mir erst eingefallen, als ich mir die Hüfte gebrochen habe 2023. Die wochenlange körperliche Einschränkung und geistige Langeweile habe ich durch Arrangieren und Komponieren für die Ensembles, in denen ich selber spiele, überbrückt. Einen Teil dieser Noten habe ich hier hochgeladen, um mal etwas Überblick zu behalten, aber auch, um zu teilen.
Als Ensemble-Spielerin hat es mich immer sehr geärgert, dass manche Stimmen eine Nebenrolle spielen in der Komposition. Ich versuche immer darauf zu achten, dass alle mal die Melodiestimme spielen, b.z.w. eine gleichwertige Stimme haben. Das erklärt auch meinen Spaß an Fugen. Bei den Kinder- Ensembles ist das natürlich oft erschwert durch das unterschiedliche Leistungsniveau. Da ich selber eine Schwäche für die Mathematiker unter den Komponisten habe, mag ich Zwölftonmusik, Jazz und bin grundsätzlich neugierig auf die Musik unterschiedlicher Regionen der Welt.